Ok, wahrscheinlich sind es nicht die besten. Aber zumindest die, die ich täglich lese und gut finde. Ich finde es spannend zu erfahren, was ihr für gute Fotoblogs lest. Postet mir doch mal eure besten Links in die Kommentare!
Wie der Titel bereits sagt schreibt Robert hier frisch fröhlich Tipps und Tricks aus dem Alltag eines professionellen Fotoproduzenten auf. Lohnt sich, den Blog in den RSS Reader zu packen.
Artophy – A practical training report
In diesem Tagebuchartigen Blog schreibt der Assistent vom Steffen (Stilpirat) über seine Erfahrungen und postet auch eigene Fotos. Sehr interessant. Vor allem auch, wenn man Steffen und seine Arbeit mag.
Ronny schreibt hier über seine Gedanken zur Fotografie. Fotos, Tipps, Software, Workshops etc. Sehr lesenswert.
Wie oben bereits erwähnt lese ich seit geraumer Zeit dem Blog vom Stilpiraten. Steffen ist unter anderem Hochzeitsfotograf und gibt auch Workshops, die er die Masterclass nennt. Fotografen können sich hier weiterentwickeln und eine Menge dazu lernen. Ich finde ihn unglaublich sympathisch und er macht tolle Bilder. Seinen Blog sollte man sich unbedingt anschauen.
Über Kwerfeldein.de muss ich hoffentlich nicht mehr viel erzählen. Meiner Meinung nach der mit Abstand beste Fotografieblog im ganzen Netz. Das Fotografen Kollektiv haut jeden Tag einen Artikel in unglaublicher Qualität raus. Sämtliche Gebiete, Themen, Interviews, Videos, Fotos, Bücher etc. Wirklich alles, das das Fotografenherz begehrt. Ich habe auf keiner Seite so viel gelernt, wie auf dieser. Mein absoluter Lieblingsblog!
Hier schreiben 3 tolle Fotografen über Technik, Produkte, Tipps, Tricks und tolle Fotos und Anleitungen. Kleiner Geheimtipp. (Ok, jetzt nicht mehr
)
Nach Kwerfeldein mein Lieblingsblog. Was Patrick hier regelmässig raushaut ist der absolute Wahnsinn. Als selbstständiger Fotograf hat er trotzdem noch die Zeit sein Wissen weiterzugeben und Podcasts, Videos, Fotos, Workshops und Tipps in seinem Blog zu posten. Ausserdem finde ich ihn unglaublich sympathisch.
Über Paul Ripke muss ich wohl auch nicht mehr viel sagen. Wer diesen Blog schon länger liest weiss, dass Paul mein absoluter Lieblings Fotograf ist. Mein fotografisches Vorbild, sozusagen. Er vermarktet sich unglaublich gut und ist als Mensch total auf dem Boden geblieben und sympathisch. Ausserdem ist er “Hausfotograf” von Marteria, dessen Musik ich auch total gerne mag. Seine Projekte und Videos sind immer laut und erfolgreich. Klasse Typ!
Ziemlich regelmässig bloggt hier Martin seine Fotos, Links und Erfahrungen zum Thema Fotografie. Ich hoffe in den nächsten Wochen hier ein Interview mit ihm veröffentlichen zu können. Seine Fotos sind erfrischend anders und total ehrlich und unverfälscht.
Von einem der auszog um Fotograf zu werden
Und zum Schluss noch meiner Meinung nach der spannendste von allen Blogs. Dirk schreibt hier in regelmässigen Abständen über seine Erfahrungen, Hürden, Erfolge und Ziele als selbstständiger Fotograf. Er hat seinen sicheren Job geschmissen um sich als Fotograf selbstständig zu machen. Ich fiebere regelmässig von Blogpost zu Blogpost und bin gespannt, wie die Geschichte zu Ende geht. Auch spannend für Leute die sich das selbe überlegen und einige Fehler so gleich umgehen können.
Vor einiger Zeit bin ich auf das junge Unternehmen Origrami gestossen. Das Startup mit Sitz in Australien hat es sich zur Aufgabe gemacht eure 36 besten Instagram Fotos auf qualitativ hochwertiges Polaroidpapier zu drucken und für nur 20$ weltweit ohne Versandkosten zu schicken.
Ihr könnt euer Instagram Konto ganz einfach mit der Bestellseite verbinden und eure 36 besten Fotos auswählen. Wenn ihr wollt, könnt ihr auch 36 Mal das gleiche Bild drucken lassen. Alles kein Problem und super einfach.
Der Versand dauert maximal 23 Tage. Verständlich, schliesslich kommt das Paket ja auch aus Australien. Die 4×5 inch grossen Fotos sind auf 250 Gramm schweres Papier aufgedruckt. Der Druck ist matt und macht einen sehr hochwertigen Eindruck. Das Polaroid ist beidseitig bedruckt, denn wenn ihr bei euren Instagram Fotos die Ortsangabe aktiviert habt, kommt auf der Rückseite die Karte wo das Foto aufgenommen wurde.
Alles in allem ein wirklich toller, günstiger Dienst um… ja für was eigentlich? Brauchen tut man es nicht wirklich. Aber es macht viel mehr her die Fotos beim nächsten Familientreffen so zu zeigen, als das Smartphone herumzureichen. Man kann sich auch eine Instagram Wand für den Kühlschrank oder so basteln.
Auf jeden Fall kann ich den Service uneingeschränkt empfehlen. Bestellen könnt ihr hier bei
origrami.com
Wie ihr sicher bereits gemerkt habt, hat der Blog ein neues Logo oben. Vielen herzlichen Dank an Ryan, der er designt und umgesetzt hat. Ich finde es richtig klasse! Nun lässt sich kaum noch verschweigen, dass es hier in Zukunft vorwiegend um Fotografie geht. Ich behalte mir trotzdem vor, das ein oder andere Mal über etwas anderes zu schreiben. Soll ja schliesslich ein persönlicher Blog bleiben. Ich bin gespannt wie euch das neue Logo gefällt. Lasst es mich doch wissen
Ausserdem gibt es neuerdings eine Facebook Fanpage mit dem Namen Yavo Photography. Ich würde mich total freuen, wenn ihr die ein wenig verbreitet und natürlich gefällt mir klickt.
“Kannst du mir die Fotos vom letzten Shooting in die Dropbox packen. Also alle? Unbearbeitet?”
Diesen Satz höre ich ziemlich oft. Nein, kann ich nicht. Ich gebe nämlich aus Prinzip keine unbearbeiteten Bilder raus. Jetzt kann man denken wer Bilder noch ewig lange bearbeiten muss ist kein guter Fotograf. Gut möglich. Ich für mich muss jedes Foto vom RAW Format durch Lightroom jagen und es als JPEG entwickeln. Dabei passe ich Weissabgleich, Belichtung, Klarheit, Dynamik, Schärfe, Rauschen, Körnung und Vignette an. In dieser Reihenfolge. Immer.
Danach exportiere ich das Foto in Photoshop, retuschiere allenfalls Hautunreinheiten oder allgemeine Fehlerkorrekturen. Danach passe ich die Grösse auf 1200px für den Blog an und speichere es als .png in reduzierter Grösse um es ins Netz stellen zu können. Um mal einen Eindruck zu bekommen wie das Foto vorher/nachher aussieht seht ihn an folgendem Beispiel:
Natürlich gibt es auch Arbeiten, die ich so gut wie gar nicht retuschiere. Letzte Woche war ich drei Tage Backstagefotograf bei einem jungen Regisseur aus Winterthur. Da gibt es Fotos die ich einfach in .jpg umwandle und danach exportiere. Schliesslich habe ich den Tag dokumentiert und muss keinen Kunstpreis mit den Bildern gewinnen. Einzelne Fotos picke ich mir allerdings raus und bearbeite sie entsprechend. (Ich werde nächste Woche einen Blogpost zu dem Projekt schreiben.)
Wie steht ihr zum Thema Bildbearbeitung? Darf es lieber ein wenig mehr sein oder oder steht ihr mehr auf Natürlichkeit? Lasst mich doch eure Meinung in den Kommentaren wissen.